"In der Waldlichtung beim Naturschutzgebiet "Champ-Pittet" stellt sich unweigerlich die Frage, wie unsere Vorfahren ihre Hinkelsteine wohl aufgestellt hatten. Ist der Zaubertrank der Gallier doch mehr als eine Erfindung französischer Comic-Zeichner? Nach Misteln bräuchte Miraculix hier nicht lange zu suchen, die Bäume sind voll davon. Was Obelix im Comic mit Leichtigkeit schafft, muss in der Bronzezeit einen gewaltigen Effort bedingt haben. Die in der Eiszeit auf Moränen "angereisten" bis zu fünf Tonnen schweren Blöcke wurden vorgängig behauen. Sie erhielten eine menschenförmige Silhouette. Dann wurden sie in zwei Reihen und vier halbkreisförmige Gruppierungen angeordnet. Von den kleineren Steinen sind in Clendy einige nur als Beton-Abgüsse zu sehen. Die Originale sind im Museum in Yverdon ausgestellt."
Stefan
Infos
Auf öffentlichem Grund, immer zugänglich.
Anreise: vom Bahnhof Yverdon 20 Min. zu Fuss oder den Bus Nr. 1 bis Clendy nehmen. Die Eisenbahnschienen überqueren und nach 150 m dem Wegweiser "chemin pédestre" (Fussweg) folgen.
Gut zu wissen
Office du Tourisme et du Thermalisme
Av. de la Gare 2
1401 Yverdon-les-Bains
T. +41 (0) 24 423 61 01
www.yverdonlesbainsregion.ch